Aktuelles über unsere Kreisjägerschaft Plön

DJV-Positionspapier: Drohnen bei der Jagd
26. September 2024 (DJV) Berlin. Drohnen kommen immer häufiger bei der Jagd zum Einsatz. Sie bieten neue Möglichkeiten bei Kitzrettung, Nachsuche und Seuchenbekämpfung. Zudem bergen sie Risiken durch unsachgemäßen Einsatz oder Missbrauch. Diese Grundsätze sind zu beachten. 1. Drohnen spielen in vielen Lebensbereichen eine immer wichtigere Rolle – auch bei der Jagd oder im Zusammenhang damit. Sie bieten sowohl neue Möglichkeiten, als auch Risiken durch unsachgemäßen Einsatz oder Missbrauch. Bei der Vielzahl der potenziellen Einsatzmöglichkeiten sollten folgende Grundsätze Beachtung finden: Drohnen

Niederwild: Myxomatose beim Feldhasen
In den letzten Wochen wurden in Nordrhein-Westfalen vermehrt Fälle von Myxomatose beim Feldhasen beobachtet. Auch in Niedersachsen und Hamburg gibt es Verdachtsfälle. Vor diesem Hintergrund bittet der Landesjagdverband Schleswig-Holstein: Bitte seien Sie bei Totfunden wachsam und lassen Sie diese im Zweifelsfall in Absprache mit der Vet.-Behörde untersuchen. Bislang galt die Erkrankung als kaninchenspezifisch und nur ganz sporadisch finden sich Nachweise von Myxomatose beim Feldhasen (Lepus europeus). Erste Fälle wurden in Frankreich und Irland in den 1950ern und zuletzt in Großbritannien

Nachweis: Wolfsnachwuchs im Sachsenwald
KIEL/SACHSENWALD. Auch im Territorium Sachsenwald ist nun ein Wolfsrudel bestätigt. Den Nachweis erbrachte eine private, offiziell geprüfte Videoaufnahme eines Wolfswelpen. Damit gibt es das Rudel im Territorium Segeberg (zwei Erwachsene, zwei Jährlinge und acht Welpen), die zwei erwachsenen Wölfe und vier nachgewiesenen Welpen aus dem zu Mecklenburg-Vorpommern zählenden, grenzübergreifenden Territorium Langenlehsten/Leisterförde und das Wolfsrudel mit mindestens einem Welpen im Sachsenwald. Seit 2021 ist bekannt, das sich im größten zusammenhängenden Waldbereich Schleswig-Holsteins, im Sachsenwald, ein Wolfspaar etabliert hat. Das Paar, in

Jungwildrettung: Einsatz älterer Drohnen jetzt dauerhaft möglich
Bundesverkehrsministerium erlaubt Geräte ohne EU-Zertifizierung weiterhin. DJV und DWR begrüßen Entscheidung. Kritikpunkt: Einsatzbereich ist weiterhin eingeschränkt. Das Bundesverkehrsministerium hat eine unbefristete Ausnahmeregelung zum weiteren Einsatz von älteren Drohnen für die Kitzrettung beschlossen. Damit können die vor dem Inkrafttreten der EU-Drohnenregelungen am 1. Januar 2024 beschafften Drohnen für einen breiten Einsatzbereich dauerhaft genutzt werden – obwohl eine EU-Zertifizierung fehlt. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Deutsche Wildtierrettung (DWR) begrüßen die Regelung, die einer Forderung der Verbände entspricht und dem Tierschutz dient.

Sensation: Rothirsch-Wanderung in Schleswig-Holstein erstmals mit GPS-Sender erfasst
Es war eine weite Reise in wichtiger Mission. Einmal vom nördlichen Hamburger Stadtrand in die Segeberger Heide und zurück. Allein auf dem 32 km langen Hinweg überquerte der zehnjährige Rothirsch Anfang September in zwei Nächten 14 zum Teil stark befahrene Straßen und schlich sich durch teilweise dicht besiedelte Gebiete. Erst seit wenigen Tagen ist er wieder zu Hause im Hamburger Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Rothirsche legen zur Paarungszeit oft weite Strecken zurück und transportieren dabei ihre Gene von einer Teilpopulation in

Achtung: Wildunfälle jetzt besonders wahrscheinlich!
2. Oktober 2024 (DJV) Berlin. In den Herbstmonaten sind Wildtiere besonders aktiv – auf der Suche nach Futter und Partnern. Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung ist Aufmerksamkeit geboten. Der DJV gibt Tipps, wie sich Wildunfälle vermeiden lassen und was zu tun ist, wenn es kracht. Rutschige Straßen, schlechte Sicht und geschäftige Wildtiere: Im Herbst steigt das Unfallrisiko auf Straßen merklich an. Viele Wildtiere sind jetzt intensiv auf Nahrungssuche, um sich auf die kargen Wintermonate vorzubereiten. Auf dem Weg