Aktuelles über unsere Kreisjägerschaft Plön

Photovoltaik: Neue Broschüre für wildtierfreundliche Gestaltung von Solarparks
Wie kann ich Einfluss nehmen auf den Bau einer Anlage? Von welchen Maßnahmen vor Ort profitieren Wildtiere? Und was ist mit der Jagdpacht? Diese und weitere Fragen beantwortet die neue DJV-Broschüre. Sie enthält detaillierte Anleitungen und konkrete Praxistipps. Allein im Jahr 2025 stieg die Leistung von Solarparks um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr, vermeldet der Bundesverband Solarwirtschaft. Einher geht diese Entwicklung mit großen Herausforderungen für die Tierwelt – zum Beispiel mit Blick auf die Zerschneidung des Lebensraums. Der Deutsche Jagdverband (DJV)

Wildschutz: Jäger rettet Wildkatze und sorgt für eine kleine Sensation
Durch beherztes Eingreifen konnte Jäger Jan Haberkamm die Wildkatze befreien (Bild Jan Haberkamm) In Schleswig-Holstein ist erstmals seit Jahrhunderten das Vorkommen einer Europäischen Wildkatze (Felis sylvestris) eindeutig bestätigt worden. Der genetische Nachweis bedeutet die offizielle Rückkehr der streng geschützten Art in das nördlichste Bundesland. Eine zentrale Rolle spielte dabei der Jäger Jan Haberkamm. Er stieß im Kreis Herzogtum Lauenburg auf ein Wildtier, das sich in einem Wildzaun hoffnungslos verfangen hatte. Durch sein rasches Eingreifen konnte er die Katze unbeschadet befreien.

Nordfriesland: Notzeit mit sofortiger Wirkung aufgehoben
Auf Grundlage der Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland vom 09.01.2026 hatte der Kreis Nordfriesland die Notzeit angeordnet. Nun wurde die Notzeit für den Kreis Nordfriesland für beendet erklärt. Die jagdrechtliche Allgemeinverfügung zur Feststellung der Notzeit gemäß § 18 Landesjagdgesetz des Landes Schleswig-Holstein wurde mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Somit gilt das gesetzliche Fütterungsverbot des § 18 des LJagdG für Schalenwild, ebenfalls mit sofortiger Wirkung, wieder. Die zuvor ausgerufene Notzeit war aufgrund einer außergewöhnlichen Witterungslage mit starkem Frost und flächendeckend vereister Schneedecke für

Zur aktuellen Witterungslage – Eigenverantwortung, Weidgerechtigkeit und situationsbedingte Entscheidungen vor Ort
Angesichts der aktuell in weiten Teilen Schleswig-Holsteins vorherrschenden winterlichen Witterungsbedingungen ruft der Landesjagdverband Schleswig-Holstein (LJV SH) alle Jägerinnen und Jäger zu besonderer Umsicht, Eigenverantwortung und einer konsequent situationsbezogenen Entscheidung bei der Jagdausübung auf. Anhaltende Frostperioden, Schneeverwehungen, verharschte Schneedecken sowie eingeschränkte Äsungsbedingungen bedeuten für viele Wildarten eine erhebliche energetische Belastung. Wildtiere befinden sich in dieser Phase vielfach in einem abgesenkten Stoffwechsel und sind in besonderem Maße auf Ruhe angewiesen. Jede vermeidbare Störung wirkt sich unmittelbar negativ auf Kondition, Gesundheitszustand und Überlebensfähigkeit

Naturschutz braucht Jagd – und unsere Stimme
Schleswig-Holstein steht vor wichtigen Entscheidungen: Neue Naturschutzgebiete sollen ausgewiesen, bestehende Flächen erweitert werden. Ziel ist es, unsere Natur zu schützen und Lebensräume zu erhalten – ein Anliegen, das wir Jägerinnen und Jäger seit Generationen teilen und leben. Wir stehen für Naturschutz. Aber wir stehen ebenso für eine Jagd mit Verantwortung, Sachverstand und Praxisbezug. Jagd ist gelebter Naturschutz – jeden Tag Ob Hege, Bestandsregulierung, Seuchenprävention oder der Schutz sensibler Lebensräume:Jagd ist kein Fremdkörper im Naturschutz – sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil

Silvester & Feuerwerk: Rücksicht auf Wildtiere nehmen
Der Jahreswechsel bedeutet für viele Menschen Freude und Tradition. Für Wildtiere jedoch oft erheblichen Stress. Lärm, Lichtblitze und Rauch durch Feuerwerk können Fluchtreaktionen auslösen, zu Verletzungen führen oder Tiere in gefährliche Situationen treiben. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. schließt sich den wiederholt geäußerten Empfehlungen des Deutschen Jagdverbandes an und bittet darum, beim Abbrennen von Feuerwerk Rücksicht auf Wildtiere zu nehmen. Besonders sensible Bereiche wie Wälder, Waldränder, Feldfluren, Gewässerränder und naturnahe Grünanlagen sollten gemieden werden. Zusätzlich stellen Reste von Feuerwerkskörpern eine