Schleswig-Holstein wappnet sich gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP)

Um für den Ernstfall eines ASP-Ausbruchs gut vorbereitet zu sein, hat Schleswig-Holstein am 25. November 2024 eine umfassende Übung zum Zaunbau durchgeführt. An der Übung, die in den Landesforsten stattfand, nahmen zahlreiche Institutionen teil, darunter das Landwirtschaftsministerium, die Kreise und kreisfreien Städte, die Landesforsten, der Bauernverband, die Bundeswehr, der Landesjagdverband sowie Vertreter/innen weiterer relevanter Organisationen.

Landwirtschaftsstaatssekretärin Anne Benett-Sturies betonte die Wichtigkeit der Übung: „Schleswig-Holstein muss für den Ernstfall gerüstet sein. Gerade mit Blick auf die ASP-Situation in den anderen Bundesländern ist dieses Training von größter Wichtigkeit. Die Bekämpfung der Seuche im Falle eines Ausbruchs in einer Wildschweinpopulation ist besonders anspruchsvoll und erfordert eine gute Einbindung und Abstimmung aller Beteiligten.“

Ein wesentlicher Bestandteil der Übung war der Zaunbau, der eine zentrale Maßnahme zur Eindämmung der ASP darstellt. Insbesondere geht es darum, Wildschweine in betroffenen Gebieten schnell zu isolieren, um die Seuche nicht weiterzuverbreiten. Neben diesem vorbeugenden Schritt ist die Früherkennung eines möglichen Eintrags der ASP von entscheidender Bedeutung für die Erfolgsaussichten der Bekämpfungsmaßnahmen.

Für Jägerinnen und Jäger sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, sich über diese Vorbereitungsmaßnahmen zu informieren und aktiv zur frühzeitigen Erkennung und Eindämmung der ASP beizutragen. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein setzt sich gemeinsam mit den anderen Institutionen für den Schutz der Wildtierpopulationen und die Vermeidung eines ASP-Ausbruchs ein.

Fachinformationen zur ASP -> HIER

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