25. Pflanzenbörse

Zusammen mit der Kreisjägerschaft Plön veranstaltet das Autohaus Estorff nach der Absage in 2020 nun die 25. Pflanzenbörse. Der Baum des Jahres 2021 darf natürlich nicht fehlen: die Stechpalme (Ilex aquifolium). Sie ist eine der ungewöhnlichsten heimischen Laubbaumarten mit ihren glänzenden, immergrünen Blättern und roten Früchten. Sie kann sehr gut Schattenplätze im Hochwald besiedeln und bildet dann mit ihrem dichten Bewuchs Deckung für viele Tierarten. Da Rückschnitt gut vertragen wird kann man sie auch als Hecke pflanzen.Das Angebot stammt aus heimischer Produktion und umfasst „Renner“ wie Hain- und Rotbuche, Liguster, Hasel und Feldahorn aber auch seltenere Arten wie Wildrosen, Wildobst und verschiedene Weidenarten (insgesamt 35 Arten). Die Pflanzen können sowohl zur Anlage von Knicks, Gartenhecken oder Streuobstwiesen verwendet werden.

Am Sonnabend, den 06.11. werden die Pflanzen auf dem Betriebsgelände in  Plön, direkt an der B76, in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr zum Stückpreis von 0,50 bis 1 Euro bzw. 2,50  Euro für Topfpflanzen (Ilex, Wacholder, Ginster) abgegeben.

Corona-bedingt wird dieses Jahr nicht für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Um Kontakte zu reduzieren, können größere Mengen gerne als Vorbestellung per Mail an info@estorff.de oder telefonisch unter 04522-9012 aufgegeben werden. Wie in den Vorjahren wird tiefgefrorenes Wildfleisch vom Dam-, Reh- und Schwarzwild in Haushaltsportionen angeboten. Außerdem können Vogelnistkästen erworben werden. Das Autohaus bietet einen Winter-Sofort-Check für 19,90 € und Batterien, Winterreifen und Winterkompletträder zu Vororder-Preisen an. So wird die Original-Opel 50Ah Batterie für 79 €, ein 185/60R15 Winterreifen ab 79 € und ein Winterkomplettrad ab 119 € angeboten. Außerdem stehen die vollelektrischen Mokka-e und Corsa-e zur Probefahrt bereit. Zum neuen Astra gibt es die ersten Informationen.

Alle Besucher können an der Verlosung von 10 Weihnachtsbäumen teilnehmen. Der Reinerlös der Veranstaltung wird Projekten der Kreisjägerschaft gespendet.

Rückfragen bitte an Claus-Henrick Estorff, 04522-9012 oder 8576.

Was für eine schöne Überraschung!!! Die Waldkindergartenkinder vom Seekrug bekamen  wieder mal Besuch von ihren beiden Jägern. Ein fröhlich durch den sommerlichen Wald schallendes Jagdhorn-Signal von ihrem Förster Thorolf Wellmer begrüßte die lustige Schar der Kinder und ihre Begleiterinnen am 15. Juni diesen Jahres.

Die Leiterin Frau Stoltenberg erwiderte die Begrüßung denn in gewohnter Weise auch auf plattdeutsch. Das ist hier nämlich inzwischen gang und gäbe. Nicht zuletzt auch deshalb, damit die Kinder den Klang und die Wörter der hier ursprünglich heimischen Sprache und deren ‚Musik‘ gleich mitlernen können.

Zur großen Freude der hellwachen Kindergartenkinder hatten die beiden Waidmänner einen Waschbär und einen Überläuferkeilerschädel als Präparate mitgebracht. Da staunten die Lütten aber nicht schlecht, als sie zu den Präparaten noch reichliche kindgerecht verpackte Erläuterungen über deren Lebensraum und -umfeld bekamen. „Denn wohnen die ja auch hier mit uns im Wald!“ stellten die Kinder fest.

Doch dann gab es für heute noch eine ganz besondere Sensation.Um den Kindergarten-Kindern auch einmal die Hundearbeit zu zeigen, hatte Christoph Keller seine Deutsch-Drahthaar-Hündin Tiffy mitgebracht. Eine kleine Schar Kinder zog eine frisch verunfallte Ente als Schleppe quer über die große Kuhkoppel. So weit wech, daß man sie gar nicht mehr sehen konnte… nun wurde der Hund angesetzt und arbeitete frei die Schleppe nach. Nach relativ kurzer Zeit brachte Tiffy die Ente tatsächlich apport und gab sie ihrem Hundeführer aus. Einen großartigen Beifall hatte sie sich damit verdient!! Mit ihren schönen jungen Stimmen sangen abschließend alle Kinder zusammen mit den beiden Jägern noch einmal „Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her …“

Und so endete damit dieser tolle Waldvormittag für heute. Das herzliche Dankeschön der Kinder und ihrer Betreuerinnen für diesen Überraschungsbesuch  erwiderten die beiden Naturschützer. Den beiden Waidmännern wurde zudem das Versprechen abgenommen, sich in ein paar Wochen wieder mal hier zu treffen, oder bei Aufklärungs- und Gesprächsbedarf auch auf Anfrage gern einmal wieder zu den Kindern des Wald-Kindergartens in den Wald zu kommen.

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