Wildtier-Kataster: Uni Kiel und Landesjagdverband sichern Monitoring

Die jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wird fortgeführt. Beide Partner haben sich auf eine Verlängerung der erfolgreichen Kooperation bis zum Jahr 2030 verständigt. Damit ist die Zukunft des Wildtier-Katasters Schleswig-Holstein (WTK SH) gesichert.

Das WTK SH sammelt und analysiert kontinuierlich wissenschaftlich fundierte Daten zum Vorkommen, zur Anzahl und zur Verteilung von Wildtierarten. Dabei werden auch Einflussfaktoren wie Lebensraumveränderungen, Bejagung, Krankheiten, sonstige Todesursachen oder Prädation berücksichtigt. Ziel ist es, belastbare Aussagen zu Populationsentwicklungen und deren Ursachen zu ermöglichen und Strategien für die Sicherung eines guten Erhaltungszustandes zu entwickeln.

Die Durchführung des Projekts wird durch die Jägerschaft vor Ort sowie derzeit vier hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet. Die wissenschaftliche Verantwortung liegt bei der Abteilung für Landschaftsökologie des Instituts für Natur- und Ressourcenschutz der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Das Wildtier-Kataster erfasst jedes Jahr unterschiedliche Wildarten. Revierinhaberinnen und Revierinhaber können ihre Daten wie gewohnt online unter www.wtk-sh.de

Der Beitrag Wildtier-Kataster: Uni Kiel und Landesjagdverband sichern Monitoring erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Weitere Beiträge

Aus dem Landesverband

Zur aktuellen Witterungslage – Eigenverantwortung, Weidgerechtigkeit und situationsbedingte Entscheidungen vor Ort

Angesichts der aktuell in weiten Teilen Schleswig-Holsteins vorherrschenden winterlichen Witterungsbedingungen ruft der Landesjagdverband Schleswig-Holstein (LJV SH) alle Jägerinnen und Jäger zu besonderer Umsicht, Eigenverantwortung und einer konsequent situationsbezogenen Entscheidung bei der Jagdausübung auf. Anhaltende Frostperioden, Schneeverwehungen, verharschte Schneedecken sowie eingeschränkte Äsungsbedingungen bedeuten für viele Wildarten eine erhebliche energetische Belastung. Wildtiere befinden sich in dieser Phase vielfach in einem abgesenkten Stoffwechsel und sind in besonderem Maße auf Ruhe angewiesen. Jede vermeidbare Störung wirkt sich unmittelbar negativ auf Kondition, Gesundheitszustand und Überlebensfähigkeit

Weiterlesen »
Aus dem Landesverband

Naturschutz braucht Jagd – und unsere Stimme

Schleswig-Holstein steht vor wichtigen Entscheidungen: Neue Naturschutzgebiete sollen ausgewiesen, bestehende Flächen erweitert werden. Ziel ist es, unsere Natur zu schützen und Lebensräume zu erhalten – ein Anliegen, das wir Jägerinnen und Jäger seit Generationen teilen und leben. Wir stehen für Naturschutz. Aber wir stehen ebenso für eine Jagd mit Verantwortung, Sachverstand und Praxisbezug. Jagd ist gelebter Naturschutz – jeden Tag Ob Hege, Bestandsregulierung, Seuchenprävention oder der Schutz sensibler Lebensräume:Jagd ist kein Fremdkörper im Naturschutz – sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil

Weiterlesen »
Aus dem Landesverband

Silvester & Feuerwerk: Rücksicht auf Wildtiere nehmen

Der Jahreswechsel bedeutet für viele Menschen Freude und Tradition. Für Wildtiere jedoch oft erheblichen Stress. Lärm, Lichtblitze und Rauch durch Feuerwerk können Fluchtreaktionen auslösen, zu Verletzungen führen oder Tiere in gefährliche Situationen treiben. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. schließt sich den wiederholt geäußerten Empfehlungen des Deutschen Jagdverbandes an und bittet darum, beim Abbrennen von Feuerwerk Rücksicht auf Wildtiere zu nehmen. Besonders sensible Bereiche wie Wälder, Waldränder, Feldfluren, Gewässerränder und naturnahe Grünanlagen sollten gemieden werden. Zusätzlich stellen Reste von Feuerwerkskörpern eine

Weiterlesen »