Bericht über Wanderung des „Bargfelders“ im Landtag

Am 15. Januar 2025 tagte der Umwelt- und Agrarausschuss im Landtag. Im Rahmen der Ausschusssitzung wurde auf Antrag der Abgeordneten Cornelia Schmachtenberg (CDU) und Silke Backsen (Grüne) der Tagesordnungspunkt „Bericht über Erkenntnisse aus der GPS-Besenderung eines Rothirsches

Karte mit Hin- und Rückweg des Bargfelders vom Duvenstedter Book in die Segeberger Heide

im Duvenstedter Brook“ auf die Tagesordnung gesetzt. Erstmals konnte nämlich die Wanderung eines Rothirschs im Norden genau per GPS erfasst werden. Die Besenderung des Rothirsches war ein gemeinsames Projekt des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV), den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten AöR (SHLF) sowie der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein (SNSH). Zu diesem wildbiologischen Meilenstein waren auch die Vertreter aller Projektpartner sowie Minister Werner Schwarz und der Vertreter der Obersten Jagdbehörde vor Ort, um zu berichten. Eine gemeinsame Stellungnahme des LJV,  der SHLF sowie der SNSH wurde vorab eingereicht. Zudem reichte der LJV eine zusätzliche Stellungnahme ein.

Schließlich war es eine weite Reise in wichtiger Mission des „Bargfelders“. Einmal vom nördlichen Hamburger Stadtrand in die Segeberger Heide und zurück. Allein auf dem 32 km langen Hinweg überquerte der zehnjährige Rothirsch, der den Namen „Bargfelder“ bekam, Anfang September in zwei Nächten 14 zum Teil stark befahrene Straßen und schlich sich durch teilweise dicht besiedelte Gebiete. Rothirsche legen zur Paarungszeit oft weite Strecken zurück und transportieren dabei ihre Gene von einer Teilpopulation in die Nächste. Mit ihrer Mobilität zur Paarungszeit sichern sie die genetische Vielfalt und die langfristige Existenz ihrer Art.

Die Stellungnahme finden Sie hier:

Ergänzende Informationen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein:

 

Erg

Der Beitrag Bericht über Wanderung des „Bargfelders“ im Landtag erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Weitere Beiträge

Aus dem Landesverband

Niederwildhege: Schwingenmonitoring per App

8. Oktober 2026 (DJV) Berlin. Schwingenmonitoring per App: Jäger erfassen über 400 Stockenten im ersten bundesweiten Monitoringjahr. Das Ergebnis: Erste Rückschlüsse über Bruterfolg und nachhaltige Bejagung. Für belastbare Zeitreihen braucht es nun eine jährliche Fortführung des Monitorings. Wie erfolgreich war die Brut der Stockenten in diesem Jahr? Entwickeln sich die Bestände stabil? Und wie lassen sich Jagdzeiten und nachhaltige Nutzung fachlich begleiten? Um diese Fragen zu beantworten, haben Jägerinnen und Jäger im vergangenen Jahr erlegte Stockenten für die Tierfund-Kataster-App des

Weiterlesen »
Aus dem Landesverband

Geschäftsstelle heute nur eingeschränkt erreichbar

Aufgrund einer gemeinsamen Mitarbeiterveranstaltung ist unsere Geschäftsstelle heute nur eingeschränkt erreichbar. Telefonische Anfragen können daher möglicherweise nicht wie gewohnt entgegengenommen werden. Ihre E-Mails und Nachrichten erreichen uns selbstverständlich weiterhin und werden schnellstmöglich bearbeitet. Wir bitten um Ihr Verständnis und sind ab Montag wieder wie gewohnt für Sie erreichbar. Der Beitrag Geschäftsstelle heute nur eingeschränkt erreichbar erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Weiterlesen »
Aus dem Landesverband

Landesparcoursschießen 2026: Anspruchsvoller Parcours und starke Leistungen in Hasenmoor

Das Landesparcoursschießen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e. V. (LJV) hat auch 2026 zahlreiche Jägerinnen und Jäger auf den Schießstand in Hasenmoor geführt. An drei Veranstaltungstagen stellten sich die Teilnehmenden einem anspruchsvollen Parcours mit insgesamt 60 Wurfscheibenzielen. Sieger aller Klassen wurde Patrick Quast. „Das Parcoursschießen verbindet sportlichen Wettbewerb mit praxisnaher Vorbereitung auf die Jagd. Unterschiedliche Flugbahnen und jagdnahe Situationen verlangen Konzentration, Reaktionsvermögen und einen sicheren Umgang mit der Flinte“, sagt LJV-Präsident Hans Wörmcke, der die Siegerehrung gemeinsam mit Landesschießobfrau Wanja Ellerbrock übernahm.

Weiterlesen »