"Heest all höört..." zwei Jäger besuchen die Kin der des Waldkindergarten vom Seekrug am Selenter See in ihrem Wald

Was für eine schöne Überraschung!!! Die Waldkindergartenkinder vom Seekrug bekamen  wieder mal Besuch von ihren beiden Jägern. Ein fröhlich durch den sommerlichen Wald schallendes Jagdhorn-Signal von ihrem Förster Thorolf Wellmer begrüßte die lustige Schar der Kinder und ihre Begleiterinnen am 15. Juni diesen Jahres.

Die Leiterin Frau Stoltenberg erwiderte die Begrüßung denn in gewohnter Weise auch auf plattdeutsch. Das ist hier nämlich inzwischen gang und gäbe. Nicht zuletzt auch deshalb, damit die Kinder den Klang und die Wörter der hier ursprünglich heimischen Sprache und deren ‚Musik‘ gleich mitlernen können.

Zur großen Freude der hellwachen Kindergartenkinder hatten die beiden Waidmänner einen Waschbär und einen Überläuferkeilerschädel als Präparate mitgebracht. Da staunten die Lütten aber nicht schlecht, als sie zu den Präparaten noch reichliche kindgerecht verpackte Erläuterungen über deren Lebensraum und -umfeld bekamen. „Denn wohnen die ja auch hier mit uns im Wald!“ stellten die Kinder fest.

Doch dann gab es für heute noch eine ganz besondere Sensation.Um den Kindergarten-Kindern auch einmal die Hundearbeit zu zeigen, hatte Christoph Keller seine Deutsch-Drahthaar-Hündin Tiffy mitgebracht. Eine kleine Schar Kinder zog eine frisch verunfallte Ente als Schleppe quer über die große Kuhkoppel. So weit wech, daß man sie gar nicht mehr sehen konnte… nun wurde der Hund angesetzt und arbeitete frei die Schleppe nach. Nach relativ kurzer Zeit brachte Tiffy die Ente tatsächlich apport und gab sie ihrem Hundeführer aus. Einen großartigen Beifall hatte sie sich damit verdient!! Mit ihren schönen jungen Stimmen sangen abschließend alle Kinder zusammen mit den beiden Jägern noch einmal „Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her ...“

Und so endete damit dieser tolle Waldvormittag für heute. Das herzliche Dankeschön der Kinder und ihrer Betreuerinnen für diesen Überraschungsbesuch  erwiderten die beiden Naturschützer.Den beiden Waidmännern wurde zudem das Versprechen abgenommen, sich in ein paar Wochen wieder mal hier zu treffen, oder bei Aufklärungs- und Gesprächsbedarf auch auf Anfrage gern einmal wieder zu den Kindern des Wald-Kindergartens in den Wald zu kommen.

15.6