Arbeitstreffen der Seeadler-Betreuer

Seeadler Kueken im Horst Warderhof Foto Thorolf WellmerDas jährliche Arbeitstreffen der Seeadler-Horst-Betreuer fand auch in diesem Jahre wieder in Dammdorf bei Preetz statt. Der 1. Vorsitzende Dr. Christian Holm begrüßte die rund 60 Teilnehmer am 26. Februar 2016 im Gasthof Neeth. In seinem Kurzbericht informierte Holm darüber, dass der heimische Greifvogel sich in den vergangenen drei Jahrzehnten kontinuierlich den verlorenen Lebensraum in Schleswig-Holstein zurückerobert hat. Aber auch die Störungen des Lebensraumes durch die Gewinnung von Windenergie und dem Netzausbau der Überlandleitungen waren ein Thema auf der Veranstaltung. Holm berichtete zudem über einige Fälle von Vergiftungen von Tieren und Fällungen von Horstbäumen im vergangenen Jahr. Die Projektgruppe diskutierte unterschiedliche Möglichkeiten diesen kriminellen Machenschaften zu begegnen.

Anschließend berichteten die Betreuer aus ihren Revieren über die durchweg guten Bruterfolge des Seeadlers. Insgesamt flogen 106 Jungvögel aus den Horsten. Der Geschäftsführer der Projektgruppe Seeadlerschutz in Schleswig-Holstein, Bernd Struwe-Juhl, unterrichtete die Teilnehmer noch über die Ergebnisse der Seeadler-Beringung in Schleswig-Holstein. Am Schluss der Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende Holm bei allen Teilnehmern für den engagierten ehrenamtlichen Einsatz der Projektgruppe Seeadlerschutz in Schleswig-Holstein. Umfangreiche Informationen über den Seeadlerschutz können auf der Internetseite www.ProjektgruppeSeeadlerschutz.de eingeholt werden.

Frauenpower-Schießen am 4. Juni 2016

FrauenpowerEs ist wieder soweit! Das Frauen-Power-Schießen findet in diesem Jahr am 4. Juni 2016 natürlich im Schiesssportzenrum Kasseedorf (SSZ) statt.  Der Tag beginnt im SSZ um ca. 08:30 Uhr mit einem kleinen Frühstück und Informationen zum Schießablauf.
Eine Anfahrtsskizze zu diesem modernen und neu gestalteten Schießstand wird bei Meldung rechtzeitig mit allen weiteren Einzelheiten an alle Teilnehmerinnen per Mail versandt. Insofern bitte möglichst eine E-Mail-Adresse angeben.
Geplant sind abwechslungsreiche Varianten mit Flinte und Büchse sowie mindestens eine weitere Disziplin, über die die Organisatorin Monika Schultka, Vorstandsmitglied der KJS Plön, noch nichts verrät. "Der Spaß steht im Vordergrund. Außerdem sind die Schwierigkeitsgrade so gewählt, dass niemand unzufrieden nach Hause fährt", versichert aktive Jägerin Schultka. Teilnahmeberechtigt sind alle Jägerinnen, Jungjägeranwärterinnen und Sportschützinnen, die eine ausreichende, gültige Haftpflichtversicherung vorlegen können. Eine Tageshaftpflichtversicherung kann vor Ort erworben werden. Ausführliche Informationen und Anmeldeformular HIER herunterladen.

Abgeordnete des Kreistages beim Vorstand zu Gast

Hans-Werner Blöcker, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Plön, freute sich über die Kreistagsabgeordneten, die der Einladung des Vorstandes zum Wildessen in den Giekauer Kroog am Mittwoch, den 20. Januar, gefolgt waren.
Der Aufforderung zum lockeren Gespräch folgten: Werner Kalinka (CDU), Helga Hohnheit (SPD), Axel Hilker (Grüne), Martin Wolf (FDP), Dr. Claus Thies, (UWG). Die Politiker begrüßten die angenehme Gesprächsatmosphäre und den umfangreichen informellen Wert der Veranstaltung. Jan-Wilhelm Hammerschmidt, Kreisjägermeister, nutzte die Gelegenheit, ausführlich über die jagdlichen Besonderheiten und Probleme im Kreis zu berichten. Dazu gehörten die Themen Jagdsteuer, Entwicklung des Wildvorkommens, Bedeutung des Abschussplans und die Leistungen der Jäger für den Wildschutz. Der Vorstand der Kreisjägerschaft zeigte sich über den Erfolg des Treffens hoch zufrieden und beschloss, die Einladung künftig jährlich zu wiederholen. Der Austausch an Informationen im persönlichen Gespräch sei überaus wichtig, gerade auch dann, wenn die Meinungen auseinander gingen, erklärte Blöcker.

Besuch beim Kreisjägertag

Im Vorfeld unseres diesjährigen Kreisjägertages durften wir wieder drei Schulklassen der Gemeinschaftsschule Probstei begrüßen.

Die Fünftklässler wurden an vier Stationen über die heimischen Wildarten und die Aufgaben der Jäger informiert. An den beiden anderen Stationen durften sie Hundearbeit live erleben und sich selbst an dem Jagdhorn versuchen. Es ist immer schön mitzuerleben, wie wissenshungrig die meisten Kinder in dem Alter sind und wie sie ohne jegliche Scheu an das Thema Wild, Natur und Jagd herangehen. Die Frage warum denn eigentlich gejagt wird, wurde fast einheitlich mit den Worten „Weil es sonst zu viele gibt…“ beantwortet. Ich danke noch mal meinen Mitstreitern und freue mich auf die nächsten Aktionen.
-Norman Stoll-